"Soziale Medizin" 1.10: Die "patente Frau aus Polen"

Viele Schweizerinnen und Schweizer vermeiden es nach Kräften, im Alter in ein Heim einzutreten. Um den Gang ins Alters- oder Pflegeheim zu umgehen, greifen viele von ihnen auf Pflegerinnen aus Niedriglohnländern zurück. Die Ausgabe 1.10 der Zeitschrift "Soziale Medizin" befasst sich mit diesem statistisch kaum erfassten Phänomen und stellt Probleme bei den Anstellungsbedingungen wie auch bei der Qualität dieser Pflegeform zur Diskussion. Gesprächspartnerinnen sind alt Nationalrätin Angéline Fankhauser, Co-Präsidentin der Grauen Panther beider Basel, und Sarah Schilliger vom Institut für Soziologie der Universität Basel.
Die Alterspflege von Menschen mit kognitiven Beeinträchtigung ist Thema eines weiteren Beitrags in der "Soziale Medizin" 1.10. Die Lebenserwartung dieser Menschen ist in den letzten Jahrzehnten deutlich gestiegen, wodurch die Alterspflege von geistig Behinderten überhaupt erst zum Thema geworden ist. Die Basler Sozialinstitution abilia führt an der Friedensgasse ein Wohnhaus, das sich zum eigentlichen Kompetenzzentrum entwickelt hat, in dem wertvolle Pionierarbeit auf diesem Gebiet geleistet wird. Die "Soziale Medizin" hat Wohnhausleiterin Eveline Haagen zu diesem Thema interviewt.
Weitere Themen in der "Soziale Medizin" 1.10 sind die Volksabstimmung über die Forschung am Menschen vom 7. März, Suizidhilfe (Beitrag von Asmus Finzen) sowie Armut im Alter (Beitrag von Ueli Mäder).
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Weitere Auskünfte: Redaktion Soziale Medizin, Ruedi Spöndlin, Tel. 061 281 02 56, E-Mail.
Soziale Medizin - Die Zeitschrift im Gesundheits- und Sozialwesen
Die Zeitschrift Soziale Medizin setzt sich seit 32 Jahren kritisch mit der schweizerischen Gesundheits- und Sozialpolitik auseinander. Sie ist parteipolitisch unabhängig. Der Herausgeber-Gesellschaft SGSG (Schweizerische Gesellschaft für ein soziales Gesundheitswesen) gehören über 400 Ärzte/innen, Gesundheitspolitiker/innen und engagierte Berufsleute an.
