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21.09.06

Ein Fest für Absinthe-Geniesser

plakat_sm.jpgDas dürfen Liebhaber der «grünen Fee» auf keinen Fall verpassen: Aus Anlass des ersten Geburtstages der einzigen Schweizer Absinthe-Bar finden in Solothurn erstmals die Absinthe-Tage statt. Ein besonderer Event rund um die Absinthe-Kultur.

Die Schweiz ist um einen kulturellen Event reicher: Erstmals wird Solothurn dieses Jahr am 30. September und 1. Oktober die ABSINTHE-TAGE beherbergen. Die Absinthe-Tage widmen sich voll und ganz der legendären Wermut-Spirituose, die in der Schweiz noch bis vor kurzem verfassungsmässig verboten war. Fast hundert Jahre lang wurde die Absinthe-Kultur im Verborgenen am Leben erhalten und gepflegt, bis das traditionsreiche Geniessergetränk im Jahr 2004 endlich wieder legalisiert wurde.

1 Jahr «Grüne Fee»
Seit seiner Legalisierung erleben der Absinthe und die Absinthe-Kultur ein fulminantes Comeback, welches nun mit den ersten Absinthe-Tagen in Solothurn gefeiert werden soll. Die Solothurner Absinthe-Tage finden rund um den ersten Geburtstag der Solothurner Absinthe-Bar «Die Grüne Fee» statt. «Die Grüne Fee» an der Kronengasse 11 – der Name ist ein Synonym für Absinthe – ist nach wie vor die einzige Absinthe-Bar der Schweiz und schenkt ausschliesslich Sorten aus dem Neuenburger Val de Travers, der Heimat des Absinthes, aus.

Die Solothurner Absinthe-Tage warten mit einem vielseitigen Programm für alle an der Absinthe-Kultur Interessierten auf. Wie wird Absinthe überhaupt hergestellt? Dies kann man sich während einer täglichen Schaudestillation in aller Ruhe anschauen – am zweiten Tag übrigens mit Gaudentia Persoz, der einzigen Destillatrice aus dem Val de Travers, die in Solothurn ausserdem ihre neueste Kreation, einen leckeren Absinthe-Likör, vorstellen wird. Auf dem Solothurner Klosterplatz findet an beiden Tagen eine Absinthe-Ausstellung mit Markt statt. Hier können die Besucherinnen und Besucher Original-Absinthe-Zubehör (antik und neu) sowie frische Wermutpflanzen bestaunen und erwerben.

Blaue Texte, grüne Stunde
Das kulturelle Rahmenprogramm bietet «Blaue Texte zur Grünen Stunde» (Lesung von Gian) und bitter-süsse Liebeslieder, vorgetragen von der international beachteten Sängerin und Musikerin Daniela Bosenius (Mezzosopran/Alt), Klavierbegleitung: Nicole Rivar. Ihr Programm präsentiert das Thema Liebe unter ernsthaften und heiteren musikalischen Gesichtspunkten. Ab 23 Uhr sorgt dann DJ Troubadix an den Plattentellern für ausgelassene Stimmung. Am Sonntag geht der Absinthe-Markt auf dem Klosterplatz weiter, musikalisch untermalt mit Absinthe-Liedern, gespielt vom alten Grammophon.

1. Solothurner Absinthe-Tage: Samstag, 30. September, ab 10 Uhr, und Sonntag, 1. Oktober 2006, ab 14 Uhr. Details zum Programm siehe: www.diegruenefee.ch Kontakt: Absinthe-Bar «Die Grüne Fee», Kronengasse 11, Solothurn, Telefon 079 414 01 04

Downloads:
Plakat als JPG (571x812px)
Prospekt 1. Solothurner Absinthe-Tage (PDF)

12.09.06

"Soziale Medizin" 3/06: Patientengeheimnis wird aufgeweicht

sm306a.jpg Mit dem Arzttarif Tarmed und den Fallkostenpauschalen der Spitäler fliessen immer mehr Informationen über die Patienten an die Krankenkassen. Auch gegenüber Arbeitgebern geben viele Ärzte zu bereitwillig Auskunft. Die Aufweichung des Datenschutzes im Gesundheitswesen ist Thema eines Gesprächs mit dem Zürcher Datenschützer Bruno Baeriswyl und Erika Ziltener, Präsidentin der Patientenstelle und SP-Kantonsrätin in Zürich, in der aktuellen Ausgabe der "Sozialen Medizin".

Ein weiterer Schwerpunkt in der aktuellen Ausgabe der "Sozialen Medizin" ist die Rassistische Diskriminierung im Gesundheitswesen. Ferner: Elektrosmog in der Allgemeinpraxis, Sozialethische Perspektive des Suizids, Neuroimaging in der Hirnforschung und die Krankenversicherungs-Verordnung zur Psychotherapie.

Soziale Medizin, Ausgabe 3.06, Einzelnummer Fr. 21.-, Homepage


[Hinweis für Redaktionen]
Weitere Auskünfte erteilt: Redaktion Soziale Medizin, Ruedi Spöndlin,
Tel. 061 691 13 32, E-Mail.


Soziale Medizin - Die Zeitschrift im Gesundheits- und Sozialwesen
Die Zeitschrift Soziale Medizin setzt sich seit 32 Jahren kritisch mit der schweizerischen Gesundheits- und Sozialpolitik auseinander. Sie ist parteipolitisch unabhängig. Der Herausgeber-Gesellschaft SGSG (Schweizerische Gesellschaft für ein soziales Gesundheitswesen) gehören über 400 Ärzte/innen, Gesundheitspolitiker/innen und engagierte Berufsleute an.
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