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19.04.05

Die Unia im Tabloid-Format

In der Region Nordwestschweiz informiert die Grossgewerkschaft Unia ab sofort mit einer eigenen Mitgliederzeitung: «Unia Nordwest».

UniaNW_Nr1_Titel.jpgPünktlich zum 1. Mai lanciert die Gewerkschaft Unia Region Nordwestschweiz eine neue Zeitung für ihre Mitglieder. Das Organ im handlichen Tabloidformat heisst «Unia Nordwest» und erscheint zum diesjährigen Tag der Arbeit erstmals. Künftig wird «Unia Nordwest» vierteljährlich und kostenlos an alle in der Region wohnhaften Mitglieder der neuen interprofessionellen Grossgewerkschaft Unia verschickt. Die Startauflage der neuen Mitgliederzeitung beträgt 15 000 Exemplare.

«Unia Nordwest» hat einen Umfang von 8 Seiten und ist im unverwechselbaren Unia-Design mit Farb-Akzenten in kämpferischem Rot gehalten. Für die Gestaltung zeichnet der Basler Grafiker Lucio Giugni verantwortlich, gesetzt und gedruckt wird bei Steudler Press in Basel. Text, Redaktion und Produktion des neuen Unia-Periodikums besorgt die Basler in.f.a.m. Medienbüro GmbH. in.f.a.m. konzeptet, schreibt und publiziert für Museen, Verlage, Versicherungen, Tourismusorganisationen und diverse weitere Unternehmen und Institutionen.

Unia Nordwest Nr. 1 (PDF)

Weitere Auskünfte:
Dani Winter, in.f.a.m. Medienbüro GmbH
Telefon 061 386 95 75
dani.winter@infam.ch

08.04.05

Mediendossier Sanitätsnotruf 144

Ob zuhause oder unterwegs – die Notrufnummer 144 vermittelt rasche und effiziente Hilfe bei allen medizinischen Notfällen. Um diese wichtige Nummer bei der Bevölkerung noch besser bekannt zu machen, organisieren der Interverband für Rettungswesen und die Sanitätsnotrufzentralen an verschiedenen Standorten in der Schweiz am 14.4. einen Tag der Sanitätsnotrufzentralen mit Strassenaktionen und lokalen Medienanlässen.

Über 475'000 Anrufe haben die 25 Sanitätsnotrufzentralen der Schweiz im Jahr 2004 entgegen genommen. Umgerechnet rund 1300 Mal pro Tag konnten diese Zentralen bei medizinischen Notfällen rasch und effizient Hilfe vermitteln oder per Telefon gleich selber leisten. Aber nach wie vor lässt der Bekanntheitsgrad der Sanitätsnotrufnummer 144 zu

wünschen übrig: eine Umfrage des Schweizerischen Samariterbundes hat ergeben, dass beinahe die Hälfte der Bevölkerung – potenzielle Direktbetroffene, deren Angehörige oder Beobachter von medizinischen Notfällen – diese unter Umständen lebenswichtige Nummer nicht kennen.

Die Sanitätsnotrufzentralen planen deshalb zusammen mit dem Interverband für Rettungswesen (IVR) verschiedene Massnahmen und Aktionen zur Steigerung des Bekanntheitsgrades der Notrufnummer 144. Dazu gehört der Aktionstag am 14.4.: Verschiedene Sanitätsnotrufzentralen suchen mit öffentlichen Auftritten den direkten Kontakt zur Bevölkerung (siehe Beilage). Der tcs Schweiz unterstützt diese Aktionen.

144 Notrufnummer für alle medizinischen Notfälle
Die Notrufnummer 144 ist erst seit 1999 in allen Kantonen der Schweiz eingeführt. Sie ersetzt die bis anhin geltenden regionalen Telefonnummern. Über die Notrufnummer 144 erreichen die Anruferinnen und Anrufer – gleich ob vom Festnetz aus oder per Mobiltelefon – die zuständige lokale Sanitätsnotrufzentrale. Medizinisch geschulte Fachleute entscheiden am Telefon, welche Massnahmen einzuleiten sind, sie alarmieren den Rettungsdienst und bieten gegebenenfalls auch einen Arzt oder einen Rettungshelikopter auf. Die Anrufenden erhalten über 144 auch Anweisungen über Erste-Hilfe-Massnahmen zur Überbrückung der Wartezeit auf die professionellen Rettungsdienste. Bei weniger dringenden Fällen vermitteln die Notrufzentralen den Kontakt zum ärztlichen Notfalldienst oder die Adressen der Notfallapotheken. Mittelfristig könnte die Notrufnummer 144 in der gesamten Schweiz auch für die Vermittlung des ärztlichen Notfalldienstes zuständig sein – in zehn Kantonen ist das heute bereits der Fall. Zurzeit führt der Interverband für Rettungswesen mit der Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte Gespräche über die dafür notwenigen Anpassungen und Massnahmen.

25 Sanitätsnotrufzentralen
In der Schweiz gibt es 25 Sanitätsnotrufzentralen, die jeweils für ein klar abgegrenztes geographisches Gebiet zuständig sind – meistens handelt es sich um das Gebiet eines Kantons. Träger der Notrufzentralen sind die Kantone, einzelne Spitäler oder – im Rahmen eines kantonalen Leistungsauftrags – auch private Organisationen. Als Dachinstitution der mit der präklinischen Notfallversorgung betrauten Organisationen ist der IVR Inhaber der Konzession für die Notrufnummer 144 und darüber hinaus zuständig für die Qualitätssicherung. Im Auftrag der schweizerischen Gesundheitsdirektorenkonferenz hat der IVR ein System für die Qualitätssicherung der Sanitätsnotrufzentralen (und der Rettungsdienste) entwickelt. Drei Zentralen – Wallis, Flughafen Zürich und Sanität Basel – haben die IVR-Anerkennung erhalten, weitere Verfahren sind in Vorbereitung.

Qualitätsstandards des IVR
Die Qualitätsstandards beinhalten Vorgaben für die technischen Einrichtungen, die personelle Ausstattung und Struktur sowie für Prozessabläufe und Ergebniskontrolle. Die fachliche Leitung der Sanitätsnotrufzentrale 144 ist einem Rettungssanitäter oder einer Sanitäterin und einem Arzt oder einer Ärztin mit notfallmedizinischer Erfahrung zu übertragen. Für die Beantwortung der Anrufe muss die Zentrale rund um die Uhr mit mindestens zwei Disponentinnen und Disponenten, darunter mindestens ein diplomierter Rettungssanitäter oder eine Rettungssanitäterin, besetzt sein. Die telefonische Abfrage erfolgt nach einem strukturierten Fragesystem, das eine rasche Beurteilung der Situation erlaubt. Bei dringenden Einsätzen erfolgt die Alarmierung des ersten Einsatzmittels in der Regel innerhalb von 90 bis 120 Sekunden nach Eingang des Anrufs. Bei Grossereignissen alarmieren die Notrufzentralen weitere Rettungsdienste, organisieren den Transport in die Spitäler und koordinieren die Zusammenarbeit mit den Partnerorganisationen wie Feuerwehr, Polizei und Flugrettung.

Weitere Informationen:
Dr. iur Susanne Imbach
Geschäftsführerin
Interverband für Rettungswesen
Kasinostrasse 25
5000 Aarau
Tel. 079 293 28 37 oder 062 838 20 50
simbach@simbach.ch

Folgende weiteren Unterlagen können auf der Internetseite des IVR www.ivr.ch oder bei der Geschäftsstelle des Interverbandes für Rettungswesen bezogen werden:

- Fotomaterial
- Karte Zuständigkeitsgebiet der SNZ in der Schweiz
- Liste mit Internetadressen der SNZ 144
- Flyer Sanitätsnotrufzentralen 144 : Informationen für die Bevölkerung
- Zusammenarbeit IVR tcs Schweiz

01.04.05

museen basel magazin 2/05 erschienen

Die neue Ausgabe des redaktionell vom Medienbüro in.f.a.m. betreuten museen basel magazin ist erschienen. Schwerpunkthema der aktuellen Nummer ist Kultur vermitteln.

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Das museen basel magazin bietet zahlreiche Informationen zu den aktuellen Ausstellungen in allen Basler Museen sowie zu Angeboten aus dem Bereich Bildung und Vermittlung. Jede Nummer beleuchtet zudem ein Schwerpunktthema. In der aktuellen Ausgabe ist es das Thema Bildung und Vermittlung in den Museen.

Das Magazin als pdf-Datei